Patientenbeteiligung und Patienteninformation

Leitlinien sind Handlungsempfehlungen für Ärzte. Im klinischen Alltag jedoch entscheiden Ärzte und Patienten gemeinsam über das angemessene Vorgehen. Hochwertige Leitlinien sollen daher die Patientenperspektive berücksichtigen. Sie beteiligen Patienten auf zwei Ebenen: Erstens gehören Patientenvertreter der Leitliniengruppe an und arbeiten an der Erstellung mit. Und zweitens werden die Inhalte der Leitlinien in einer allgemein verständlichen Patientenversion zur Verfügung gestellt. So können Patienten ihre Entscheidungen auf gesichertes Wissen gründen. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über Patientenbeteiligung und Patienteninformation bei Leitlinien.

Patientenbeteiligung

Es gilt als Qualitätskriterium für hochwertige Leitlinien, wenn Patientenvertreter am Erstellungsprozess beteiligt sind. Nationale wie internationale Standards formulieren das deutlich, unter anderem:

Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Beteiligung.

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    Patienteninformation

    Patientenversionen ärztlicher Leitlinien unterstützen Betroffene bei Entscheidungen zur Früherkennung, Diagnostik oder Therapie. Sie vermitteln verständlich die konsentierten Handlungsempfehlungen der Leitlinie und machen Angaben zu Nutzen und Schaden der jeweiligen Maßnahmen. Sie beruhen auf den systematischen Evidenzrecherchen und Bewertungen der Literatur. Damit fußen sie auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. An der Entwicklung sind Betroffene und Ärzte aus der Kreis der Leitlinienautoren beteiligt.

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    zuletzt verändert: 16.01.2017 15:06