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NVL-Methodik

Definitionen

Ärztliche Leitlinien sind ein wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung und Transparenz in der Medizin. Deshalb entwickeln die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und die Selbstverwaltungskörperschaften der Ärzteschaft (BÄK und KBV) seit vielen Jahren Leitlinien. Dabei handelt es sich vorrangig um Empfehlungen für spezielle medizinische Fachgebiete (sogenannte "Klinische Leitlinien oder Praxisleitlinien"). Zusätzlich existiert seit 2002 das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL-Programm) in Trägerschaft von BÄK, KBV und AWMF. Dabei bezieht sich der Begriff "Versorgungsleitlinie" auf eine 2002 von Raspe und Lühmann vorgenommene Definition (s. Lit.).

Bei einer Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) handelt es sich um eine "systematisch entwickelte Entscheidungshilfe über die angemessene ärztliche Vorgehensweise bei speziellen gesundheitlichen Problemen im Rahmen der strukturierten medizinischen Versorgung" und damit um eine Orientierungshilfe im Sinne von "Handlungs- und Entscheidungsvorschlägen", von denen in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muss.

Das NVL-Programm zielt auf die Entwicklung und Implementierung versorgungsbereichübergreifender Leitlinien zu ausgesuchten Erkrankungen hoher Prävalenz unter Berücksichtigung der Methoden der evidenzbasierten Medizin. Insbesondere sind Nationale VersorgungsLeitlinien inhaltliche Grundlage für die Ausgestaltung von Konzepten der strukturierten und integrierten Versorgung.

Dokumente zur NVL-Methodik

Letzte Aktualisierung: 16.12.2014

Träger des NVL-Programms:
Bundesärztekammer Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften Kassenärztliche Bundesvereinigung
Diese Website ist ein Angebot des:
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin