Methodik im NVL-Programm

NVL werden methodisch hochwertig nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin entwickelt. Sie sind evidenz- und konsensbasiert und damit gemäß der AWMF-Klassifikation S3-Leitlinien. Das bedeutet:

  • Die Empfehlungen werden von einem multidisziplinären und multiprofessionellen Gremium erarbeitet, dem auch eine Patientenvertretung angehört. 
  • Die zugrundeliegende Evidenz wird systematisch recherchiert und ihre Qualität und Aussagesicherheit wird bewertet.
  • Die Empfehlung der Leitlinien werden mittels formeller Konsensfindungstechniken verabschiedet.

Da sich die Medizin immer weiterentwickelt, müssen Leitlinien regelmäßig aktualisert werden. Die nebenstehende Abbildung zeigt die wichtigsten Arbeitsprozesse im NVL-Programm.

Entscheidend für die Glaubwürdigkeit von Leitlinien sind neben der Methodik vor allem Transparenz und Unabhängigkeit. Im NVL-Programm erfolgt das Management von Interessenkonflikten nach den Empfehlungen der AWMF. Bei der kritischen Bewertung durch Leitlinienwatch schneiden die Leitlinien aus dem NVL-Programm regelmäßig sehr gut ab.

Die Grundsätze der Methodik im NVL-Programm sind in unserem allgemeinen Methodenreport dokumentiert. Mit dem Neustart des NVL-Programms 2025 wird auch der Methodenreport überarbeitet; sobald Version 7 von den Gremien des NVL-Programms verabschiedet wurde, wird sie hier ergänzt.

Darüber hinaus gibt es für jede Version einer NVL einen Leitlinienreport, in dem die jeweilige Evidenzgrundlage detailliert beschrieben wird. Zu den Leitlinienreports gehören auch die transparente Dokumentation des Interessenkonfliktmanagements sowie die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation der Entwurfsfassungen.

Die Abbildung zeigt den Bearbeitungszyklus der Leitlinien im NVL-Programm.

Allgemeine Methodendokumente des NVL-Programms

Vorangegangene Versionen der Methodendokumente sind im Archiv zu finden.


Evaluationsbericht

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zuletzt verändert: 26.02.2026 | 15:52 Uhr