UV-Strahlen, Sonnenschutz und Hautkrebs
Endlich Sommer – mit Sonnenschutz sicher genießen
Freizeitaktivitäten draußen in der Sonne bringen viel Freude, sorgen für körperliche Bewegung und stellen eine ausreichende Vitamin D-Produktion sicher.1 Aber zu viel Sonnenstrahlung kann sich auch negativ auf die Gesundheit auswirken – insbesondere auf die Haut und Augen.
Es wird geschätzt, dass etwa 5 von 100 aller Katarakte weltweit auf die UV-Emission der Sonne zurückzuführen sind. Auch Hautkrebs wird in erster Linie durch UV-Strahlen hervorgerufen.2 In den letzten Jahrzehnten ist die Hautkrebsinzidenz für alle Formen des Hautkrebses angestiegen.3,4,5
Deshalb sollen Ärzte ihre Patienten darüber informieren und aufklären, wie sie sich vor den schädlichen UV-Strahlen schützen können.3 Aber auch Eltern, Kindertagesstätten und Schulen sind in besonderer Weise gefordert, sich dieser Thematik anzunehmen.1 Denn: Kinder bekommen in den ersten 18 Lebensjahren mehr als die Hälfte der UV-Lebensdosis ab6 und jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Hautkrebsrisiko.1,2
Passend zum gerade begonnenen Sommer hat die Arztbibliothek aktuelle und hochwertige Informationen als Thema des Sommers zusammengestellt.
Für Ärzte besteht die Möglichkeit, sich zum Thema fortzubilden.
Sie finden die Informationen zum Thema des Monats auch in patientengerechter Sprache auf Patienten-Information.de.
Quellen:
1 Skin cancer: prevention using public information, sun protection resources and changes to the environment (NICE)
2 Ultraviolet radiation and human health (WHO)
3 Jou PC, Feldman RJ, Tomecki KJ. UV protection and sunscreens: What to tell patients. Cleve Clin J Med 2012;79(6):427-36. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22660875
4 Hautkrebs vorbeugen und erkennen (IQWiG)
5 Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes „Krebs in Deutschland 2007/2008, Kapitel: Malignes Melanom der Haut (RKI)
6 Sunshine and health - How to enjoy the Sun safely (WHO)
7 Sun protection (WHO)
8 Sonnenschutz für Kinder - ohne Wenn und Aber (BZgA)

