Leitlinien-Projekte des ÄZQ seit 1995

1995

AWMF und ihre Mitgliedsgesellschaften: Seit 1995 koordiniert die AWMF auf Anregung des "Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen" die Entwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie durch die einzelnen Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften [1]. Im Januar publiziert die AWMF die erste Übersicht über Leitlinien ihrer Mitgliedsorganisationen [2]. Mitglieder der DEGAM publizieren erste Konzepte zur systematischen Leitlinien-Entwicklung [3; 4].

BÄK und KBV: Gründung der Zentralstelle der Ärzteschaft zur Qualitätssicherung in der Medizin am 1.3.1995 (Ärztliche Zentralstelle Qualitätssicherung - später Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin) als gemeinsame und paritätisch besetzte Einrichtung von BÄK und KBV.

Als eine der Aufgaben wird vertraglich festgeschrieben: "Die Entwicklung von wissenschaftlich begründeten und praktisch anwendbaren Richtlinien und Leitlinien für die ärztliche Tätigkeit in der ambulanten und stationären Versorgung unter Berücksichtigung des Wirtschaftlichkeitsgebots" [5]. – Aufnahme der Geschäfte mit Einrichtung der Geschäftsstelle am 1. September 1995 – vier Mitarbeiter – G. Ollenschläger, C. Thomeczek und zwei Sekretärinnen.

1996

ÄZQ lässt durch einen "Expertenkreis Leitlinien"  - unter Beteiligung der AWMF - die erste deutschsprachige Leitlinie für Leitlinie ("Beurteilungskriterien für Leitlinien in der Medizinischen Versorgung") auf der Grundlage eines Vorschlages von Ollenschläger und Thomeczek (1996) [6] entwickeln [7; 8].

Zunehmende Diskussion in den medizinisch wissenschaftlichen Fachgesellschaften über die Qualität der Leitlinienentwicklung – siehe z. B. Selbmann 1996 [9] mit Rückbesinnung auf die Relevanz der Qualität der Konsensus-Findung [10].

1997

Die medizinisch wissenschaftlichen Fachgesellschaften haben seit 1995 ca. 350 Leitlinien entwickelt – vorwiegend S1-Leitlinien nach der später eingeführten Leitliniensystematik der AWMF.

Im Januar 1997 wird  auf Initiative des BMG ein WHO-Workshop zu Thema "Leitlinien in der Gesundheitsversorgung veranstaltet [11]. Am Rande der Veranstaltung wurde zwischen Vertretern von ÄZQ und der gesetzlichen Krankenkassen sowie Wissenschaftlern die Entwicklung eines Konzeptes für ein Leitlinien-Clearingverfahren vereinbart [12].

Der Expertenkreis Leitlinien des ÄZQ entwickelt unter Beteiligung der AWMF auf der Grundlage der "Beurteilungskriterien für Leitlinien" und der Leitlinien-Checkliste des schottischen Leitlinien-Netzwerk SIGN (im Rahmen  einer Kooperation zwischen ÄZQ und SIGN) das erste deutschsprachige Bewertungsinstrument für Leitlinien (Checkliste Methodische Qualität von Leitlinien [13; 14; 15]).

Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung beschließen in einem "Positionspapier Leitlinien" die Etablierung eines institutionellen Leitlinien-Clearingverfahrens beim ÄZQ [16].

1998

Erarbeitung einer ersten Leitlinien-Synopse durch das ÄZQ in Kooperation mit dem Deutschen Cochrane Zentrum [17; 18].

Im ÄZQ wird das Konzept für die erste nationale Konferenz zur Evidenzbasierten Medizin erarbeitet [19; 20], die zur Gründung eines Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) führt. Das DNEbM übernimmt später eine wesentliche Rolle zur Förderung des Konzeptes der evidenzbasierten Leitlinien [21].

1999

BÄK und KBV schließen mit der Deutsche Krankenhausgesellschaft und den Spitzenverbänden der Gesetzlichen Krankenversicherungen einen Vertrag über die Einrichtung eines "Leitlinien-Clearingverfahrens" bei der ÄZQ [22]. Später treten die Gesetzliche Rentenversicherung und der PKV-Verband bei.

Erarbeitung des Clearingberichtes Hypertonie [23; 24].

Im ÄZQ wird ein Konzept zur Entwicklung evidenzbasierter Qualitätsindikatoren erarbeitet [25], das später zum Programm der leitlinienbasierten Qualitätsindikatoren [26] weiterentwickelt wird.

Erarbeitung des Clearingverfahrens für Patienteninformationen durch das ÄZQ [27; 28] aus dem sich später die evidenzbasierten PatientenLeitlinien des Programms für Nationale Versorgungsleitlinien entwickelt [29].

2000

Entwicklung des gemeinsamen Leitlinien-Manuals von ÄZQ und AWMF [30].

Beteiligung des ÄZQ an internationalen Leitlinien-Projekten: Mitentwicklung der Leitlinien-Empfehlungen des Europarates [31] und des AGREE-Instrumentes [32].

Abschluss Leitlinien-Clearingbericht Hypertonie.

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2001

Abschluss Leitlinien-Clearingberichte Tumorschmerz , Akuter Rückenschmerz , Diabetes mellitus Typ 2, Asthma bronchiale.

Publikation des Konsenspapiers von BÄK & KBV im ÄZQ und AWMF: Beurteilung klinischer Messgrößen des Qualitätsmanagements – Qualitätskriterien und -Indikatoren in der Gesundheitsversorgung [33].

Erarbeitung eines Konzeptes für ein internationales Netzwerk der Leitlinienagenturen, aus denen sich das Guidelines International Network G-I-N entwickelte [34] - gemeinsam mit dem schottischen Leitliniennetzwerk SIGN.

2002

Beschluss des Vorstandes der Bundesärztekammer mit Zustimmung des Deutschen Ärztetages zur Etablierung eines Programms für Nationale Versorgungsleitlinien beim ÄZQ [35].

Entwicklung der NVL-Methodik [36] und der ersten NVL: Typ 2-Diabetes [37]. Start der NVL Asthma und KHK.

ÄZQ richtet im Sommer das erste internationale Leitliniensymposium in Berlin (Clinical Practice Guidelines 2002) aus [38], auf dem die Gründung von G-I-N beschlossen wird. Diese erfolgt im November, zum Gründungspräsidenten wird der Leiter des ÄZQ gewählt.

2003

Abschluss Clearingberichte Koronare Herzkrankheit, Depression, COPD, Diabetes mellitus Typ 1, Mammakarzinom [39].

Kooperationsvertrag zwischen BÄK, KBV und AWMF zum NVL-Programm [40], Start NVL COPD und Weiterentwicklung Typ 2 Diabetes (gemeinsam mit AWMF).

Gemeinsamer Workshop von ÄZQ und AWMF: Zukunft der Qualitätsentwicklung in der Medizin – Wie hilfreich sind neue Organisationsformen? Diskussion über Ziele und Format des von der Regierung geplanten Zentrums für Qualität in der Medizin [41] (später als IQWiG gegründet) [39].

Formelle Gründung von G-I-N als schottische Charity. 1. G-I-N Konferenz in Edinburgh.

2004

Kündigung des Deutschen Leitlinien-Clearingverfahrens beim ÄZQ durch PKV und GKV Ende 2004 infolge der Gründung des IQWiG [42].

Abschluss Leitlinien-Clearingberichte Herzinsuffizienz, Chron. Rückenschmerz, Demenz, Schlafanfall, Kolorektales Karzinom.

Abschluss Aufbauphase der internationalen Leitlinien-Datenbank von G-I-N mit über 2500 Leitlinien-Dokumenten. 2. G-I-N Konferenz in Neuseeland [43].

2005

Abschluss des Deutschen Leitlinien-Clearingverfahrens beim ÄZQ Ende 2005 infolge der Kündigung von DKG und Rentenversicherung [44]. Bewertung des Verfahrens: siehe [45; 46]

AWMF und ÄZQ publizieren das gemeinsame Deutschen Leitlinien-Bewertungsinstrument DELBI [47; 48].

Abschluss NVL Asthma [49], Start NVL/S3 Depression [50].

Start der Patientenbeteiligung am NVL-Programm [51; 52].

Entwicklung eines Konzeptes für "Evidenzberichte des ÄZQ" [44].

Der Vorsitz von G-I-N geht nach 3 Jahren deutscher Präsidentschaft  auf Finnland über. Zu diesem Zeitpunkt hat G-I-N  60 Mitgliedsorganisationen aus 33 Staaten.

2006

Start der Entwicklung einer Methodik zur Ableitung von Qualitätsindikatoren aus NVL [26; 53].

Abschluss NVL COPD [54], Chron. KHK [55], Fußkomplikationen Diabetes [56], Netzhautkomplikationen Diabetes [57]. Start NVL Kreuzschmerz.

Start der Kooperation mit AWMF-Mitgliedern auf dem Gebiet der Erarbeitung von Evidenzberichten für Leitlinienprogramme:  Mamma-Ca (D G f Senologie) [58; 59], bzw. der Koordination von Leitlinienprogrammen: Prostata-Ca (Deutsche Gesellschaft für Urologie).

2007

Start NVL Herzinsuffizienz, Asthma 2. Auflage, Nierenerkrankung bei Diabetes, Diabetische Neuropathie.

NVL-Implementierung im DMP-Programm Nordrhein [60].

Neuauflage des NVL-Methodenreports [61].

Beschluss zur Wiederaufnahme eines Leitlinien-Clearingverfahrens beim ÄZQ in Trägerschaft von BÄK und KBV [60]. Hieraus entsteht später das Konzept der elektronischen Arztbibliothek von BÄK und KBV [62].

Start der Kooperation mit dem IQWiG auf dem Gebiet der Leitlinien-Recherche und Evidenzbewertung.

2008

Start der Entwicklung eines Leitlinienportals für das Online-Angebot der KBV, welches später zur elektronischen Arztbibliothek ausgeweitet wird. In diesem Kontext wird ein Konzept zur Darlegung der Leitlinienqualität im Internet entwickelt [63].

Start der Kooperation mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zur Koordination von S3-Leitlinien. In diesem Kontext verzichtete die DDG auf die Entwicklung eigenständiger Leitlinien bei Themen, die im NVL-Programm abgearbeitet werden [64].

Abschluss Leitlinienanalyse Brustkrebs für das IQWiG [65].

Abschluss Patientenleitlinie zur S3-Leitlinie "Exokrines Pankreaskarzinom" [66] für das Onkologische Leitlinienprogramm.

2009

Abschluss NVL Asthma 2. Auflage, NVL/S3 Depression [67], Chron. Herzinsuffizienz.

Die elektronische Arztbibliothek geht online [68].

Entwicklung von NVL-Qualitätsindikatoren für die NVL Herzinsuffizienz, Unipolare Depression, Asthma [69].

Rahmenvertrag zwischen DDG und ÄZQ: Koordination von DDG-Leitlinien künftig durch das ÄZQ.

Abschluss Koordination S3-Leitlinie Diabetes im Kindesalter der DDG [70]. Start Koordination DDG-Leitlinie Therapieplanung bei Typ 1 Diabetes.

Abschluss Koordination der S3-Leitlinie Prostata-Karzinom der DGU [71].

Abschluss Patientenleitlinien Mamma-CA/DCIS [72] und Prostata-Karzinom [73] für das Onkologische Leitlinienprogram.

Abschluss Leitlinienanalyse Adipositas für IQWiG [74].

2010

Abschluss NVL Diab. Nephropathie und Kreuzschmerz [75], Modifikation der 2009 abgeschlossenen NVL Asthma, 2. Auflage. Start NVL Demenz.

Abschluss von Patientenleitlinien zu S3-Leitlinien (Brustkrebsfrüherkennung [76] und Prostatakrebs II. Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes Prostatakarzinom [77]) für das Onkologische Leitlinienprogramm.

Abschluss von Evidenzberichten für die Dt G. f. Urologie und die Dt. G. f. Gefäßchirurgie u. Gefäßmedizin.

Entwicklung von Qualitätsindikatoren für das Onkologische Leitlinienprogramm (Magenkarzinom).

Abschluss Patienteninformationen auf der Grundlage von NVL und S3-Leitlinie für die KBV: Asthma, Diabetes und Füße, Diabetes und Augen, Prostatakrebs im frühen Stadium, Früherkennung von Brustkrebs [78].

ÄZQ wird Leitlinienbüro der European Society for Quality in Healthcare (ESQH).

2011

ÄZQ erhält in Kooperation mit der AWMF den Zuschlag zur Ausrichtung des G-I-N Kongresses 2012 in Berlin.

Weitere Informationen

Literaturzusammenstellung "Nationale VersorgungsLeitlinien"
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Leitlinien-Projekte des ÄZQ seit 1995
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Literatur

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  2. AWMF. Prävention, Standards und zukünftige Entwicklungen in den medizinischen Spezialgebieten – zusammengestellt von Prof. Dr. K.-H. Vosteen. Düsseldorf: AWMF. In: Ollenschläger G. Leitlinien und Standards in der Medizin: Einführung in die Thematik. Z Arztl Fortbild (Jena) 1995;89:859-74.
  3. Gerlach FM, Bahrs O, Fischer GC, Weiß-Plumeyer M. Leitlinien für die hausärztliche Praxis. Entwicklung, Verbreitung, Umsetzung. Z Allg Med 1995;71:950–6.
  4. Szecsenyi J, Abholz HH, Gerlach FM, Kochen MM. Handlungsleitlinien für die Praxis entwerfen – aber wie? Z Allg Med 1995;71:958–66.
  5. BÄK, KBV. Vereinbarung über die Einrichtung der ÄZQ. Köln, 1995.
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  6. Ollenschläger G, Thomeczek C. Ärztliche Leitlinien - Definitionen, Ziele, Implementierung. Z Arztl Fortbild (Jena) 1996;90:347-53.
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  7. ÄZQ. Tätigkeitsbericht 1996/1997. Köln: ÄZQ, 1997.
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  8. Bloch, R. E.; Lauterbach, K.; Oesingmann, U.; Rienhoff, O.; Schirmer, H. D.; Schwartz, F. W. Bekanntmachungen: Beurteilungskriterien für Leitlinien in der medizinischen Versorgung Beschlüsse der Vorstände von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung, Juni 1997. Dtsch Arztebl 1997;94(33):A-2154–5.
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  56. Hoppe JD, Köhler A, Ollenschläger G, Encke A, Kopp I, Selbmann HK. Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes – Prävention und Therapie von Fußkomplikationen (Klinisch relevante Auszüge aus der Leitlinie). Dtsch Arztebl 2007;104(10): A-671-8.
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  57. Hoppe JD, Köhler A, Ollenschläger G, Encke A, Kopp I, Selbmann HK. Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes – Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen (Klinisch relevante Auszüge aus der Leitlinie). Dtsch Arztebl 2007;104(4): A-211-14.
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    Pfeil MagentaVolltext
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  72. DKG, AWMF. Brustkrebs: Die Ersterkrankung und DCIS – Eine Leitlinie für Patientinnen. 2009.
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zuletzt verändert: 19.06.2015 12:48