Sie sind hier: Startseite Leitlinien-Anwendung Elektronische Entscheidungshilfen
Artikelaktionen

Elektronische Entscheidungshilfen

Die Wirksamkeit von Leitlinien in traditioneller Publikationsform ist begrenzt. Effektiver sind elektronische Entscheidungshilfen.

Leitlinien, die primär traditionell publiziert werden, haben nur begrenzten Einfluss auf ärztliches Verhalten. Dies gilt sowohl für gedruckte Leitlinien als auch für Dokumente im Internet, auf die man aktiv zugreifen muss.

Wirksamer sind elektronische Entscheidungshilfen (andere Bezeichnungen: elektronische Expertensysteme, Clinical Decision Support "CDS" o. ä.).

Elektronische Entscheidungshilfen bieten - im Idealfall zum Zeitpunkt des Arzt-Patientenkontaktes bzw. der Behandlungsentscheidung - Entscheidungsunterstützung für den Diagnostiker oder Therapeuten bzw. für die gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Arzt und Patient bzw. seine Angehörigen.

Elektronische Expertensysteme können verschiedenste Entscheidungshilfen zur Verfügung stellen, z. B.:

  • Individualisierte Handlungsempfehlungen sowie Alert- und Reminderfunktionen durch automatische Verknüpfung dokumentierter Patientendaten mit Leitlinienempfehlungen
  • Fallspezifische Fachinformationen, z. B. aus evidenzbasierten Leitlinien, Cochrane Reviews und anderen zuverlässigen Quellen
  • Kontextspezifische Gesundheitsinformationen, z. B. für das Arzt-Patientengespräch.

Obwohl seit Jahren auf die Bedeutung elektronischer Entscheidungshilfen für Wissensmanagement und Qualitätsförderung in der Medizin hingewiesen wird (s. etwa Hölzer et al., 2001),  befindet sich diese Informationstechnologe in Deutschland immer noch im Entwicklungsstadium.

Nachstehend finden Sie ausgewählte deutsche und internationale Projekte.

 

Weiterführende Quellen im Internet

Seite übersetzen
Diese Seite maschinell übersetzen
 
Das ÄZQ bei ...

facebook-logo Facebook

twitter-logo Twitter

linkedin-logo Linkedin

G-I-N Library


Passwort vergessen?
Neuer Benutzer?
 

Letzte Aktualisierung: 05.03.2011