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Leitlinien-Clearing

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Leitlinien-Clearing - Definition, Ziele, Beispiele

Unter Clearingverfahren versteht man "aufgearbeitete Zusammenstellungen verschiedener Quellen", die für ein bestimmtes Fachgebiet oder für mehrere Gebiete als Suchhilfen zusammengestellt werden.

Auf dem Gebiet der Leitlinien wurden Clearingstellen ("Guideline Clearinghouses")  in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern eingerichtet, und zwar um

  • leichten Zugang zu Leitlinien zu ermöglichen,
  • Transparenz in diesem Bereich zu gewährleisten sowie
  • Beratung hinsichtlich der Leitlinienqualität anbieten zu können.


Man unterscheidet drei unterschiedliche Arten von Leitlinien-Clearingverfahren:

  1. Leitlinien-Register ohne Darlegung bestimmter Qualitätskriterien (Beispiel: G-I-N International Guideline Library)
  2. Leitlininen-Register selbstbewerteter Leitlinien: die Qualitätsbewertung wird durch die Herausgeber/Autoren selbst durchgeführt (Beispiele: AWMF-Leitlinien-Datenbank und US Guideline Clearinghouse)
  3. Leitlinien-Register fremdbewerteter Leitlinien: die Bewertung erfolgt in Form eines standardisierten Peer-Review-Verfahren durch externer Experten (Beispiel: Deutsches Leitlinien-Clearingverfahren beim ÄZQ).


Die folgende Tabelle enthält Beispiele für entsprechende Leitlinienregister.

Land

Herausgeber

Bezeichnung

Register-Typ

D

ÄZQ

Deutsches Leitlinien-Clearingverfahren

3

D

AWMF

Leitlinien.net

2

INT

G-I-N

International Guideline Library

1

CDN

GAC

GAC Database

3

US

AHRQ

National Guideline Clearinghouse

2

F

 Uni Rouen

CISMeF

1

BR

AMB-CFM

Projeto Diretrizes

1

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.04.2006

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